Ein
erneutes Doppelwochenende mit Cup- und Meisterschaftsspielen zerrte an der
Energie und den Nerven des 1. Liga-Frauenteams. Im Cup zogen die
Wittenbacherinnen mit einem 3:0-Sieg gegen Audacia Hochdorf problemlos in die
5. Runde ein. Leider reichten die Reserven des kleinen Kaders nicht für ein
zweites Erfolgserlebnis in der Meisterschaft auswärts gegen Kreuzlingen.
Die lange Reise zum Gegner der 4. Cuprunde
führte die Wittenbacherinnen ins luzernische Hochdorf zu einem motivierten 2.
Liga-Team. Die ersten beiden Sätze wurden durch zwei lange Serviceserien von J.
Keller und S. Bichler entschieden. Im 3. Satz konnte die Konzentration nicht
mehr sehr hoch gehalten werden und einzelne Fehler schlichen sich ein. Trotzdem
endete das Spiel nach knapp einer Stunde mit 3:0 zugunsten der Gäste.
Diese freuen sich nun auf die nächste
Herausforderung im Cup, welche mit dem NLB-Team aus Fribourg zu Hause erwartet
werden darf.
Tags darauf ging die Reise nur in den
Nachbarkanton. Den Beginn im Spiel gegen Pallavolo Kreuzlingen verschlief der
VBC Wittenbach komplett. Viele Eigenfehler aufgrund fehlender Präzision
schlichen sich ins Spiel ein. Dies erlaubte dem Heimteam einen klaren Vorsprung
herauszuspielen, den die Gäste bis Ende des Satzes nicht mehr aufholen konnten.
Auch im nächsten Durchgang machten es die Thurgauerinnen dem Gegner schwer ihr
Spiel aufzubauen und setzten sie mit variablen Angriffen unter Druck. Den St.
Gallerinnen ging alles ein bisschen zu schnell. Erst im dritten Satz zeigte J.
Sutter mit frechem und druckvollem Angriffsspiel, wie der Gegner verunsichert
werden konnte. Das restliche Team liess sich anstecken und kämpfte nun um jeden
Ball. Die Annahmen kamen genauer zur Passeuse und diese setzte ihre
Angreiferinnen gekonnt variabel ein. Vor allem die Kurzangriffe von D. Peter
machten Freude. Nach dem klaren Sieg des 3. Satzes war der VBC Wittenbach
gewillt seine gute Leistung im 4. Satz zu wiederholen. Abgesehen von zu vielen
Servicefehlern gelang dies auch. Aber genau diese verschenkten Punkte fehlten
am Schluss auf dem Wittenbacher Konto und die vergebenen drei Punkte des
Spielgewinns fehlen nun auf der Tabelle. Pallavolo Kreuzlingen hatte den Sieg
verdient, da sie taktisch und kämpferisch stärker spielten. Vor allem, um im
taktischen Bereich wieder mehr Möglichkeiten zu haben, hofft das Team, dass die
verletzten Spielerinnen bald wieder einsetzbar sind.