Rätia Volley : VBC
Wittenbach

1:3, 25:19, 25:20,
25:20, 25:19

Der Matchbericht
ist angelehnt an das Weihnachtslied O Tannenbaum, o Tannenbaum. Man muss sich
diesen Matchbericht singend zu Gemüte führen. Wer gerne den Matchbericht
gesungen präsentiert hätte, kann uns am Montag im Training besuchen. Als
Specialeffect können wir dieses Lied auch noch ballprellend unterstützen.
(Lieber Gruss an Marco, endlich weiss ich, weshalb wir in der Vorbereitung
immer prellen mussten.)

O Wittenbach, o
Wittenbach

was war nur los im 1.
Satz?

Du strauchelst nicht
nur im hinteren Teil, nein,

auch am Netz, wenn
Graubünden angreift.

O Wittenbach, o
Wittenbach

was war nur los im 1.
Satz?

 

O Wittenbach, o
Wittenbach

du kannst mir sehr
gefallen.

wie oft haben wir zugeschlagen,

ein Team von dir mich
hoch erfreut,

O Wittenbach, o
Wittenbach,

du kannst mir sehr
gefallen.

 

O Wittenbach, o
Wittenbach

dein uhuh will mich was
lehren:

die Hoffnung und die
Beständigkeit

gibt Durst und Freude
zu jeder Zeit.

O Wittenbach, o
Wittenbach

dein uhuh will mich was
lehren.

 

O Wittenbach, o
Wittenbach

wie schön sind diese
drei Punkte.

Du glänzt nicht nur im
hinteren Teil, nein,

auch am Netz bist du
schön.

O Wittenbach, o
Wittenbach,

wie schön sind diese
drei Punkte.

Interpretation
der 1. Strophe: Unser Teamkapitän Corinne konnte leider nicht mit uns die
winterliche Reise nach Chur antreten, da sie mit einem entzündeten Auge zuhause
bleiben musste. Pirat Corinne, gute Besserung! In Chur angekommen, das nächste
Problem: 9 Spielerinnen, 17 Volleyballschuhe. Danke an die nette Churer Spielerin
mit der Schuhgrösse 39.

Wir
starteten in den Satz mit drei Positionswechsel. Nici und Daniela machten ihre
Sache gut, jedoch sind wir noch zu wenig routiniert, diese Umstellung einfach
so weg zu stecken. Zudem bereitete uns die grosse Halle Mühe. Es war schwierig
abzuschätzen, wie weit die Bälle fliegen würden. In der Annahme plumpsten die
Bälle rein, die Service waren zu lang (die Halle war so gross, dass ein „von
der Hand, an die Wand“ überhaupt nicht möglich war) und die Zuspiele waren
irgendwo im Nirgendwo. Chur spielte, wir spielten mit. Wir glänzten in sehr
wenigen Aktionen, nicht so wie der Tannenbaum im Lied. Mit der Einwechslung von
Vera kamen wir nochmals ins Spiel und konnte den 9-Punkte-Rückstand auf 19:25
verkürzen.

Interpretation
der 2. Strophe: Marco versuchte so viel Ruhe wie möglich in die
Startaufstellung zu bringen. Wir nahmen viel Kraft aus dem Service und sofort
zeigte sich die solide Serviceleistung auf dem Täfeli. Vera zeigte eine starke
Angriffsleistung und machte uns den Start ins Spiel leicht. Aber auch in diesem
Satz liessen wir Chur bald wieder mitspielen. Die unkonventionellen Angriffe
machten uns zu schaffen. Nach Marco’s Timeout spielten wir konzentrierter und
gewannen den Satz mit 25:20.

 

Interpretation
des 3. Satzes: Der dritte Satz startete mit einem 4-Punkte-Vorsprung für uns.
Doch wir liessen nach und schon bald waren wir im Rückstand. Glücklicherweise
machte uns Chur schon eine Woche vor Weihnachten Geschenke. Sehr oft landete
der Service im Netz oder der Angriff im Out. So kamen wir zurück ins Spiel. Wir
kämpften nun erfolgreicher und spielten ruhig Punkt für Punkt. Unbemerkt
überholten wir Chur und gewannen den Satz 25:20.

 

Interpretation
der 4. Strophe: Der vierte Satz gestaltete sich sehr ausgeglichen. Die Wende
brachten die starken Angriffe von Vera und die Serviceserie von Daniela Peter. Du glänzt nicht nur im hinteren Teil:
Naera brachte einen Ball spektakulär zurück ins Spiel. Nein, auch am Netz bist du schön: Jasmin war wach am Netz und knallte
einen Ball so richtig ins gegnerische Feld und Daniela Burgstaller zeigte
schöne Line-Angriffe auf der Diagonalposition. So macht Volleyball Freude. Chur
konnte nicht mehr auf den Rückstand reagieren. So endete der Satz mit einem
knappen Ball im Aus. Wir freuten uns RIESIG über die drei Punkte.

Wir
brauchen nun jeden Punkt, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

Nun
steht noch ein Training und unser geliebtes Weihnachtsessen auf dem Programm.
Wir freuen uns im neuen Jahr wieder auf dem Feld zu stehen. Allenfalls mit zwei,
drei Kilos mehr auf den Rippen J.

Nächstes
Heimspiel: Samstag, 7. Januar 2018, 16.00, Grünau.