TSV Jona D1 : VBC Wittenbach
3:1 (18:25, 25:19, 25:23, 25:19)

Das Positive an dieser Vorrunde? Wir sind als Team noch ein Stück näher gerückt. Oftmals, wenn der Wurm in einer Mannschaft drin ist, ruckelt es auch die Mannschaft durch. Bei uns nicht, wir halten zusammen. Vielleicht wird das der Schlüssel für die Rückrunde sein.
Und noch etwas Positives: Marco is back. Danke Marco für deine Tipps, dein (Spiel-) Witz und dein Einsatz. Sorry, dass wir immer verlieren. Mich schissts imfall au a.

Das Problem? Wir können nicht gewinnen. Wir haben Angst vor einem Sieg. Wir lassen immer mal wieder unser Potenzial durchblicken, aber wir können dies nicht drei Sätze durchziehen. Es sind nur Kleinigkeiten, kleine Fehler. Aber eben, dass ist der Volleyballsport, es sind die Details, die entscheiden. Das macht diesen Sport so schön, nur halt gerade jetzt nicht für den VBC Wittenbach.

Der erste Satz gegen Jona startete mit einer Serviceserie. Dies gab uns Luft und Auftrieb für den Satz. Jona war inkonstant in der Annahme und machte ihrerseits viele Fehler am Service. So konnten wir unser Spiel aufziehen und auf allen Positionen schöne Punkte verbuchen.

Im zweiten Satz machte Jona nicht mehr gar so viele Geschenke. Jona spielte schneller, genauer und härter. Wir stolperten immer ein paar Punkte hinterher und konnten Jona in diesem Satz nicht mehr gefährlich werden.

Der dritte Satz ist Sinnbild für unsere momentane Situation. Wir lagen bis Mitte des Satzes immer einige Punkte voraus. Jona machte zwei Punkte in Serie und auf der Anzeigetafel stand 17:15 für Wittenbach. In unseren Köpfen war schon klar, dass Jona uns überholen und diesen Satz für sich entscheiden wird. Wir standen nicht auf dem Feld und sagten: «Easy, es sind noch zwei Punkte Vorsprung. Das machen wir schon.» Und wirklich, wir liessen es zu, dass Jona uns überholte. Während wir einen Punkt machten, machte Jona zwei. So gewann Jona unseren Satz mit 25:23.

Marco versuchte im vierten Satz mit der Einwechslung von Jasmin neuen Schwung zu bringen. Doch wir konnten nicht an die Leistung vom ersten und dritten Satz anknüpfen. Den vierten Satz verloren wir klar mit 19:25.

Wenn wir verlieren, muss ich Daniela Peter anschauen, die ewige Optimistin. Daniela kann immer noch lächeln. Danke Daniela, so tut die Niederlage nicht mehr ganz so weh.

Der Schiri meinte nach dem Spiel: «Ihr habt trotz dieser Vorrunde immer noch eine gute Stimmung.» Yes, we have. Weil wir ein gutes Team sind, und weil wir es schaffen werden.

Am Mittwoch startet bereits die Rückrunde. Wir geben alles, dass wir wieder sagen können: #rück-rundeyoulikeus.

Hopp VBC Wittenbach!