Im Spiel gegen VBC Wetzikon gab
es keine Favoritenrolle. Beide Teams befinden sich in der hinteren Hälfte der
Tabelle und ein ausgeglichenes Spiel war zu erwarten.
Die Wittenbacherinnen
starteten unkonzentriert in die Partie. Es passierten viele Fehler im Service
und im Block-Defense Spiel. Die Wittenbacherinnen agierten in allen Situationen
zu hektisch. Die Zürcherinnen hingegen servierten stark und zeigten gute Angriffsvarianten.
So musste man den ersten Satzgewinn dem Gastteam zugestehen.
Den 1. Satz zu
verschlafen ist eine Gewohnheit der vergangenen Saison. Die Coaches forderten mehr
Konzentration beim Service und ein ruhigeres Spiel. Dem Heimteam gelang eine
Reaktion auf den verpatzen ersten Satz. Man zeigte die gefordert starke
Serviceleistung und einen konzentrierten Spielaufbau. Die Wittenbacherinnen
verbuchten viele schöne Angriffspunkte. So ging der 2. Satz mit 25:12 klar an
das Heimteam.
Bis in die Mitte des
3. Satzes waren die Wittenbacherinnen nicht mehr ganz so präsent wie im
Durchgang zuvor, man hinkte dem Gastteam einige Punkte hinterher. Das Heimteam
konnte sich aber fangen. Dank starken Aktionen im Angriff und Service konnte
man davonziehen und den 3. Satz gewinnen.
Leider konnte der
Schwung der zuvor gewonnenen Sätze nicht mitgenommen werden, so gestaltet sich
der 4. Satz bis 23:23 wieder sehr ausgeglichen. Dem Heimteam gelang es
ärgerlicherweise nicht, den 4. Satz ins Trockene zu bringen und die drei Punkte
zu holen. Mit Enttäuschung und der Wut im Bauch zeigten die Wittenbacherinnen
einen starken 5. Satz.
Der VBC Wittenbach
befindet sich nach diesem Spiel mit neun Punkten auf dem 7. Platz in der
Tabelle.
(VBC Wittenbach-VBC Wetzikon
3:2; 22:25, 25:12, 25:22, 23:25, 15:7. J. Sutter, J. Metzler, S. Bichler, N.
Tschus, N. Graf, D. Burgstaller, S. Kalinovic,
S. Siebenmann, D. Peter, V. Caluori, C. Regli, Coaches: M. Roduner, U.
Burgstaller)
Text: Sarah Bichler